Verein pro Waldmannsburg
©Verein pro Waldmannsburg
Warum ein Museum ?
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Die kulturelle und historische Bedeutung der Burg Dübelstein Dem einstigen, hoch- und spätmittelalterlichen Bauwerk soll aufgrund seiner kulturellen und historischen Bedeutung im Kontext der Geschichte des mittelalterlichen Zürichs ein gebührender Platz eingeräumt werden. Im Mittelpunkt soll hierbei die Person Hans Waldmanns stehen, der in seinen späten Lebensjahren die Burg Dübelstein bewohnte und sich um die Burg herum eine eigene Herrschaft aufbaute. Im Museum Hans Waldmann soll anhand dessen Person die Geschichte der Burg, die Bedeutung Waldmanns sowie der Burg Dübelstein speziell für Dübendorf und für Zürich sowie jene der durch die liberale und reformierte Optik ausgeblendeten, typischen mittelalterlichen Institutionen dargelegt werden. Weiter soll ein Fokus auf historiographisch- und archäologisch-methodologische Fragestellungen gelegt werden. Exemplarisch anerbieten sich hierfür die Burgruine und die zahlreichen, während den Ausgrabungen in den 1940er Jahren gesicherten Fundstücke, die weiteren archäologischen Befunde, die bis in die heutigen Tage kontrovers dargestellte Person Hans Waldmanns sowie der hoch- beziehungsweise schwergewichtig spätmittelalterliche, historische Hintergrund. Dies mit dem klaren Ziel, am Beispiel der in den Jahren 1940er Jahren aus Forschungszwecken praktisch vollständig ausgegrabenen – und somit ihrer historischen Substanz weitgehend beraubten – Burgruine sowie den heute sichtbaren, 1943/44 wieder aufgebauten Grundmauern und einem neuen umfassenden Museum die Burg in ihrem historischen Kontext und in der Beziehung zur Stadt Zürich erlebbar zu machen. Bereits bei der Ruinensicherung in den Jahren 1943/44 waren praktische und didaktische Überlegungen wegleitend, weshalb man – im Vergleich zur heutigen Praxis den historischen Bestand nicht schonte und grosszügig rekonstruierte. Bröckelige oder instabile Mauerreste wurden abgebrochen. Die neuen Mauern wurden – zum Teil von Grund auf – bis zu einer definierten Höhe hinaufgezogen. Die Kronen wurden hernach mit Zement abgedeckt. In einzelnen Mauerkernen bzw. unter gewissen Zementmauern kann dennoch altes Mauerwerk erhalten sein. Quellenverweis: M. SENN, Das mittelalterliche Zürich, 2007; R. WINDLER, in: Vom Dübelstein zur Waldmannburg, 2006, S. 61.
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Die kulturelle und historische Bedeutung der Burg Dübelstein Dem einstigen, hoch- und spätmittelalterlichen Bauwerk soll aufgrund seiner kulturellen und historischen Bedeutung im Kontext der Geschichte des mittelalterlichen Zürichs ein gebührender Platz eingeräumt werden. Im Mittelpunkt soll hierbei die Person Hans Waldmanns stehen, der in seinen späten Lebensjahren die Burg Dübelstein bewohnte und sich um die Burg herum eine eigene Herrschaft aufbaute. Im Museum Hans Waldmann soll anhand dessen Person die Geschichte der Burg, die Bedeutung Waldmanns sowie der Burg Dübelstein speziell für Dübendorf und für Zürich sowie jene der durch die liberale und reformierte Optik ausgeblendeten, typischen mittelalterlichen Institutionen dargelegt werden. Weiter soll ein Fokus auf historiographisch- und archäologisch-methodologische Fragestellungen gelegt werden. Exemplarisch anerbieten sich hierfür die Burgruine und die zahlreichen, während den Ausgrabungen in den 1940er Jahren gesicherten Fundstücke, die weiteren archäologischen Befunde, die bis in die heutigen Tage kontrovers dargestellte Person Hans Waldmanns sowie der hoch- beziehungsweise schwergewichtig spätmittelalterliche, historische Hintergrund. Dies mit dem klaren Ziel, am Beispiel der in den Jahren 1940er Jahren aus Forschungszwecken praktisch vollständig ausgegrabenen – und somit ihrer historischen Substanz weitgehend beraubten – Burgruine sowie den heute sichtbaren, 1943/44 wieder aufgebauten Grundmauern und einem neuen umfassenden Museum die Burg in ihrem historischen Kontext und in der Beziehung zur Stadt Zürich erlebbar zu machen. Bereits bei der Ruinensicherung in den Jahren 1943/44 waren praktische und didaktische Überlegungen wegleitend, weshalb man – im Vergleich zur heutigen Praxis den historischen Bestand nicht schonte und grosszügig rekonstruierte. Bröckelige oder instabile Mauerreste wurden abgebrochen. Die neuen Mauern wurden – zum Teil von Grund auf – bis zu einer definierten Höhe hinaufgezogen. Die Kronen wurden hernach mit Zement abgedeckt. In einzelnen Mauerkernen bzw. unter gewissen Zementmauern kann dennoch altes Mauerwerk erhalten sein. Quellenverweis: M. SENN, Das mittelalterliche Zürich, 2007; R. WINDLER, in: Vom Dübelstein zur Waldmannburg, 2006, S. 61.
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